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| Traurige Kunde bringe ich in Land der Stadtväter,
Der Papst von Sicher ist gestern Nacht gestorben, es war nicht vorhersehbar und sehr überraschend für uns. Nun huldigen wir zumindest einige Tage dem IPF von Thelgaard und hoffen er wird in diese großen Fusstapfen nicht versinken. | |
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| Il Papa è morto, viva il Papa. | |
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| Die Banner der Stadt sind durch schwarze Fahnen ersetzt, die Bürger tragen ihre prächtigste Kleidung, während die Fanfaren ertönen und der Regent auf dem Dorfplatz erscheint. "Der Papst ist tot" eine traurige Kunde. Die Rede des Regenten treibt Tränen in die Augen der geistlichen Seelen, welche dem allseits beliebten und großzügigen Papst gemeinsam Gedenken. Sein Leib wird auffahren in den Himmel.
Ruhet in Frieden eure Heiligkeit Eldar von Silmarillion | |
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| Schnüff *die letzte Ehre erweise* schnüff.... | |
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| Der Papst ist tot, es lebe der Papst!
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| Jetzt bin ich im Lande ja eigentlich der Revoluzer, aber diesmal haben meine Kardinäle geschlafen.
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| *murmel*
*murmel* aaaaamen. | |
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| mit einer gewissen mühe erhebt sich der neue pabst Der Eremiten-Pabst von Thelgaard
von seiner zuvor kienden position und rückt seine eremitenrobe zurecht. stille herrscht beim altar - geweiht dem heiligen Vitus - der kathedrale zu Thelgaard. aus der ferne sind geräusche der fassbinder - kaum aber doch - wahrnehmbar. "habe ich den bastard doch tatsächlich überlebt" kommt ihm währenddessen in den sinn. für einen moment - mit der dauer eines augenschlages - zeichnet sich ein grinsen in seinen gesicht ab. mit - wieder - ernster mine begibt sich der neue pabst Der Eremiten-Pabst von Thelgaard in seine kammer, die irgendwie einem - sehr grossen - weinfass ähnelt. | |
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| "eure entscheidung ist gefallen?"
Der Eremit von Ipfdorf nickt, nimmt die vor ihm liegende schreibfeder auf, unterzeichnet das vor ihm liegende pergament, tupft seine unterschrift mit einem schreibkissen ab, nimmt eine von den vor ihm stehenden kerzen, träufelt etwas wachs auf das pergament und drückt mittels siegelring seinen stempel darauf. der sekretarius nimmt das pergament an sich, neigt seinen kopf leicht nach vorne und verlässt die arbeitskammer. Der Eremit von Ipfdorf betrachtet leicht nachdenklich seinen weinkelch. bei genauerem hinsehen entpuppt sich der weinkelch als gar nicht alltägliches trinkgefäss. flechtband-, pflanzen- und tierornamente überziehen den silbernen kelch, ebenso geometrische motive. an einzelnen stellen sind medaillons aufgelötet, an anderen stellen gravuren eingarbeitet. Der Eremit von Ipfdorf nimmt einen schluck seines besten rotweins aus dem vorangegangenen jahr ... | |
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| ... Der Eremiten-Pabst von Thelgaard streift die insignien seiner kirchlichen macht über und verlässt seine kammer.
in der ferne ist gekläffe zu hören. "wohl ein capitoler räudiger verlauster kleinköter, dem sein fell juckt" murmelt Der Eremiten-Pabst von Thelgaard. zudem ist das wehklagen eines - wohl senilen - alten mannes zu vernehmen. sein weibisches herumgehüpfe wird immer wieder abgelöst von wortfetzen wie "fortüüün ...ich, fortüüün ... ich". "wohl zu sehr rheinischem düssel-gerstensaft gefröhnt, der alte" murmelt Der Eremiten-Pabst von Thelgaard daraufhin. | |
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| Ach Eremit, was wast du doch mal für ein werter Mann, tatkräftig und gewillt, das Land voran zu bringen... | |
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| Der himmel scheint erzürnt Der Eremiten-Pabst von Thelgaard starb heute Nacht nach nur 7 Wochen Amtszeit!
Haben wir den Segen verloren oder kehrt er mit Littel Budda von Sorong zurück? | |
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| Der Papst starb an Herzverfettung...
Der nächste Papst sollet mehr fürs Volk tuen... | |
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| Il Papa è morto, viva il Papa. | |
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| fassungslos ob der nun - garantiert - dunklen zukunft des stadtvaterlandes sitzt
Der Geist des Eremiten-Pabstes von Thelgaard an einem tisch. nicht einmal der edle tropfen rotwein - seitlich vor ihm steht ein einfacher krug und ein einfacher kelch - vermag seine dunklen gedankenfetzen vertreiben wie sonnestrahlen des späten morgen die nebelfetzen. so viele pläne, so viele taten ausschliesslich zum wohle der schäfchen und drachen des stadtvater-landes. so viele bekehrungsarbeit bei jenen, die das supremat des eremiten-pabstes öffentlich anzuzweifeln wagten. all das kann Der Geist des Eremiten-Pabstes von Thelgaard nunmehr nicht mehr in angriff nehmen ... welch drama für alle! | |